11. Mai 2013

Zu zweit tut das Herz nur halb so weh von Julie Kibler

Bild- und Klappentextquelle Piper Verlag



Titel: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh
Autorin: Julie Kibler
Genre: Roman
Verlag: Pendo
Seitenzahl: 310
ISBN: 9783866123250
Kostet: 16,99
Alter: 16
Format: Hardcover
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Inhaltlich 

Zwei gegen den Rest der Welt.
Im Kentucky der späten 1930er ist es einer weißen Frau nicht nur verboten, sich in einen Farbigen zu verlieben, es ist auch höchst gefährlich. Entgegen allen Warnungen und Widerständen setzen sich Isabelle und Robert in ihrer verzweifelten Liebe über alle Konventionen hinweg. Mit diesem Schritt beginnt ein Drama, für das die beiden einen hohen Preis zahlen müssen …
70 Jahre später begleitet die farbige Friseurin Dorrie ihre Stammkundin Isabelle durch das halbe Land zu einer Beerdigung. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sich die beiden Frauen nahe. So nahe, dass Isabelle nach all den Jahren des Schweigens ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet und ihre verzweifelte Liebe von damals noch einmal aufleben lässt. Und am Ende ihrer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit löst sich noch ein letztes, bittersüßes Rätsel …




Insgesamt:

Ich muss erst mal sagen, dass dieses Buch ziemlich gefühlvoll ist. Aber es ist auch interessant, wie ein Mädchen um eine Liebe kämpft. Aber nicht eine einfache Liebe, sondern eine verbotene. Denn früher war es verboten, dass eine weiße Frau mit einem afroamerikanischen Mann zusammen ist. Ich fange nun mal mit den verschiedenen Charakteren an: Wir haben da Dorrie. Dorrie ist eine Friseurin, die zwei Kinder hat. Isabelle ist eine Frau, die sich für jeden Menschen einsetzt, egal welche Hautfarbe er/sie hat. Dennoch war ihr Leben sehr viel schwieriger, als das anderer. Nell ist eine sehr gute Freundin von Isabelle, obwohl die beiden das eigentlich nicht sein durften. Cora ist die Mutter von Nell und arbeitet bei Isabelles Eltern. Robert ist sehr schön und hat auch einen sehr guten Charakter. Wenn er liebt, dann von ganzem Herzen. 

Die Schreibweise ist recht flüssig und leicht verständlich. Die Charaktere wurden super gut ausgearbeitet, die Handlungen wurden perfekt geschrieben. Ich finde das Thema eigentlich ziemlich gut, denn es kommt selten in Büchern vor. Am Ende des Buches habe ich sogar geweint, da es wirklich sehr emotional ist. Wie es sich alles entwickelt hat, fand ich sehr gut gemacht. Vor allem die drei Ansichten, sind sehr gut gemacht worden. Die eine Perspektive war von Isabelle aus der Gegenwart, die andere von Dorrie und dann die Vergangenheit. Die Problematik zwischen den beiden Hautfarben, wurde in diesem Buch ziemlich gut gehandhabt. Dort sieht man auch wirklich gut, wie sich die Personen gefühlt haben müssen. 


Mein Fazit für dieses Buch ist: Man sollte es unbedingt lesen. Es geht recht rasch voran, man sieht die beiden Sichten, die es früher gab. Und wie damit es umgegangen wurde, wie eine junge Frau um ihre Liebe gekämpft hat und noch viel mehr. Dieses Buch schreit danach gelesen zu werden.

Meine Bewertung:



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