3. November 2012

Silberlicht von Laura Whitcomb




Titel: Silberlicht
Autorin: Laura Whitcomb
Verlag: Droemer/Knaur  
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 320  
Erschienen: 01.06.2012
Preis: 8,99
ISBN:3-426-50435-9
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Seit über hundert Jahren ist Helen reines Licht, der
strahlend helle Schatten einer wunderschönen Frau.
Als unsichtbare Muse flüstert sie literaturbegabten
Menschen die richtigen Worte ein. Bis eines Tages
ein Siebzehnjähriger ihr unsterbliches Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und ... lächelt!  Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine
Lichtgestalt. Vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber um zusammen zu sein, müssen sie unvorstellbare Hindernisse überwinden, die ihre Liebe auf eine harte Probe stellen ...

 (Text- und Bildquelle: Droemer-Knaur  )




Jemand sah mich an; ein seltsames Gefühl, wenn man tot ist.




Fantasy










Ihr Bewahrer Mr. Brown sah sie an. Er und Helen waren im Klassenzimmer. Mr. Brown sah sie nicht, denn sie war nur leere Luft für ihn. Die beiden standen im Klassenzimmer und korrigierten die Aufsätze. Sie half ihm dabei, auch wenn die Schüler die Notizen nicht lesen. Währenddessen las ein gelangweiltes Mädchen "Nicholas Nicklby" vor. Mr. Brown war in seinen Tagestraum vertieft. Helen war eifersüchtig, denn ihr geliebter Mr. Brown kann sie nicht sehen. Sie reist schon länger als Geist umher. Helen stand vor der Tafel, wo die Aufgaben von Mr. Brown standen. Es war in der 11. Klasse. Dann fand Helen einen Jungen, der ungefähr 17 Jahre alt sein durfte. Seine Augen waren auf sie gerichtet und er war blass. Aber dies unterscheidet ihn nicht von den anderen Schülern. Seine Augen waren auf Helen gerichtet, wobei sie ihn dann testen wollte. Sie bewegte sich zum Flaggenständer und seine Augen folgten ihr sofort. Doch nach paar Sekunden warf er einen Blick zur Tafel. Es kann ja sein dass er nur gesehen hat, wie sich die Flagge bewegt hat. Oder hatte er sie gesehen?



Ich finde die Geschichte am Anfang richtig gut. Helen war eine sehr schöne Frau oder auch Licht. Sie hat auf ihre Bewahrer aufgepasst so gut sie konnte. Nur leider war für mich diese Geschichte ein bisschen zu gefühlsvoll. Anfangs fand ich die Schwärmereien für Mr. Brown noch okay, sogar die Eifersucht auf Mrs. Brown war okay. Aber dann begann es mit James. Er konnte ja Helen als Einziger sehen... Er hilft ihr in einen Köper zu finden, damit sie zusammen sein können. Die Sichtweise des Buches war an manchen Stellen ziemlich verwirrend. Mal ist man in der Gegenwart und dann auf einmal in der Vergangenheit von Helen. Genauso finde ich die Liebesszenen in der Turnhalle ein bisschen übertrieben. Denn man dachte, die beiden wollten nur das eine. Sorry das ist meine Meinung!
Die Schreibweise war schon ziemlich flüssig, dennoch auch verwirrend. Mir haben auch die Charaktere gefallen, diese wurden ziemlich gut ausgewählt. Die Szenen wurden super beschrieben. Ich finde dieses Buchcover passt auch sehr gut zu dieser Geschichte.


Das Buch ist eigentlich durchschnittlich. Ich finde die Idee sehr schön, dennoch ist es leider nicht mein Geschmack. Es ist zu gefühlsvoll und hätte ein bisschen mehr Spannung gebraucht. Das Buch ist für jeden, der gerne es gefühlsvoll haben möchte.








                                       



Laura Whitcomb ist in Pasadena, Kalifornien aufgewachsen. Bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte, hat sie als Englischlehrerin gearbeitet. Heute lebt und arbeitet sie in Portland, Oregon.

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