13. November 2012

Masken - Unter magischer Herrschaft von Mara Lang




Titel: Masken - Unter magischer Herrschaft
Autorin: Mara Lang
Verlag: Knaur TB
Einband: Paperback
Seitenzahl: 608
Erschienen: 01.03.2012
Preis: 14,99
ISBN: 978-3-426-51009-4
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Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.
 (Text- und Bildquelle: Droemer/Knaur Verlag)


Ein Spiegel aus glänzendem Fell.




 Fantasy



Zitat vom Buch: "Das Leben ist nichts, was einem zugeflogen kommt. Man muss es sich erarbeiten, Stück für Stück. Meist ist es anstrengend, hart und entbehrungsreich, und oft genug ist es schmerzhaft. Aber manchmal... ist es traumhaft schön. Je mehr du davon bekommst, desto mehr willst du, und doch zerrinnt es dir unter den Fingern. Es ist kostbar. Viel zu kostbar, um es einfach wegzuwerfen."
(Seite 114)



Sie wollte nur einmal das Pferd anfassen und schlich sich deshalb heran. Doch plötzlich gibt das Pferd einen Ruck und schlägt aus. Seine Hufen wären fast bei ihr auf der Schulter gelandet. Doch da war ein Kerl, der sie rettet. Sie versteht ihn nicht, dennoch musste sie ihn anfassen.......
Ferin war mit den Vorbereitungen für die Zeremonie beschäftigt. Sie wurde gereinigt, von den zwei Merdhugerinnen. Der Schwamm ging über ihren ganzen Körper. Ferin versucht die Scheu und das Schamgefühl auszuschalten. In diesem Raum gab es nur ein Fenster, das mit einem Leinentuch bedenkt war. Damit es nicht so heiß in diesem Zimmer wird. Der Fußboden war mit Marmor bedeckt und durch die Ritzen von den Wänden kamen die Sonnenstrahlen hinein. Die Merdhugerinnen sind schön, sie haben schwarze Harre und ebenmäßige Züge und bronzefarbene Haut. Neben Ferin war ein Holzzuber, der mit milchigem Wasser gefüllt war. Sie soll sich reinsetzen. Durch den Schubs von den Merdhugerinnen, ist sie ausgerutscht und untergetaucht. Die anderen lachen sie aus. Ferins Augen brannten und ihre Zunge wurde pelzig.





Als ich das Buch gesehen habe, dachte ich mir wow so viele Seiten. Was für ein dicker Wälzer. Aber als ich dann angefangen habe zu lesen, war mir jede einzelne Seite wichtig. Ich mag Ferin, sie glaubt zwar nicht an sich, aber sie ist einfach so perfekt, denn sie zeigt Stärke und lernt sehr viel Wichtiges. Vor allem nimmt sie auch vieles an, was sie dann auch umsetzt.  Martu ist ein sehr schöner junger Mann, der für sein Land kämpfen will. Bis er eingesehen hat, was er am wichtiges braucht. Dann haben wir Jasta, sie ist wirklich ziemlich zickig und aufbrausend. Ferin und Jasta mögen sich anfangs ganz und gar nicht. Jastas Bruder Rhys ist bezaubernd schön, er ist sehr schnell und auch charmant. Und den Magier Sobenio, der nie an sich geglaubt hat, weil er an seiner Vergangenheit genagt hat. Bis Ferin da war, dann ändert sich alles.
Schon die erste Seite hat mich in den Bann gezogen und so ging es  auch weiter, so dass die 608 Seiten ganz rasch gelesen waren. Die Schreibweise ist recht flüssig, leicht verständlich und spannend. Es ist auch die richtige Mischung von Gefühlen dabei. Zum Ende der Geschichte musste ich sogar weinen, warum kann ich euch leider nicht sagen, denn ich möchte das Ende nicht verraten! Die Kampfszenen und auch die Flucht wurden super beschrieben. Ja, ich gebe es zu: Ich liebe dieses Buch :)
Das Buchcover ist passend für die Geschichte gestaltet worden und stellt meiner Meinung Ferin dar.







Mein Fazit für dieses Buch ist, lest es. Das Buch schaut zwar so dick aus, aber man hat es in einem Rutsch durch und möchte sogar noch mehr lesen. Ferin zeigt auch, dass es sich zu kämpfen lohnt.  Die Fr. Lang hat sich eine super gute Idee einfallen lassen und diese toll umgesetzt.







 Mara Lang, Jahrgang 1970, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten ihr Faible für Phantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Regisseurin werden, um ihrer Phantasie Leben einzuhauchen, wählte dann aber das Studium zur Diplompädagogin und schreibt heute Kopfkino für ihre Leser. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien.

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