1. August 2012

Sieben Tage ohne von Monika Peetz



Titel:  Sieben Tage ohne
Autor/in: Monika Peetz
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl:  332
Erschienen: 14.05.2012
Preis: 9,99
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Klappentext:
Die Fortsetzung des Bestsellers "Die Dienstagsfrauen"
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe...Amüsant, aber nicht albern.
(Text- und Bildquelle:  Kiwi Verlag)

Der erste Satz:
Es war einer dieser Tage.

Genre:
Frauenroman




Fünf Freundinnen, fünf verschiedene Geheimnisse. Eva hatte einen stressigen Tag. Sie hatte gerade ihren Frühdienst im Krankenhaus beendet und muss sich nun um ihre 4 Kinder kümmern, die wie immer lautstark streiten. Eigentlich sollte Frido, ihre Ehemann auf sie aufpassen und Abendessen machen, doch er ist wie immer noch auf der Arbeit. Eva freut sich schon auf einen entspannten Abend mit den Dienstagsfrauen, doch nun weiß sie gar nicht ob sie das zeitlich schaffen würde. Genau in diesem Moment klingelt es an der Tür, der einzige der die Tür persönlich geöffnet werden will, ist ihre Mutter. Eva hat eigentlich gar keine Zeit für diese, aber sie macht gute Miene zum bösen Spiel. Regine stand mit ihren Hippie-Klamotten da. Sie erzählt Eva, dass ihre Oma alles gesammelt hat und sie daher die Klamotten trägt. Da die eh wieder in sind. Eva ist leider nicht dünn, sie kann nicht so shoppen gehen wie ihre Freundinnen. Frido meint nur, dass es mehr bei ihr zu lieben gibt. Eva ist nämlich auch eine sehr gute Ärztin und beliebt dazu.





Ich finde Eva, ist eine ziemlich starke Person, die gern mehr über sich selbst erfahren möchte. Sie hat einen sehr stressigen Beruf und vier Kinder, die sie auch auf Trab halten. Eva ist mit Frido verheiratet.  Kiki liebt ihren Max und das gemeinsame Kind Greta. Bei den beiden geht es zu wie in einer Achterbahn. Carolin ist eine Staranwältin, sie hat auch Kinder und lebt getrennt von ihrem Ehemann Phillip. Estelle ist mit einem Apotheker verheiratet. Sie ist eigentlich ziemlich arrogant, die fiesen Sprüchen liegen ihr schon auf der Zunge. Estelle stößt öfters mit Bea zusammen. Judith ist irgendwie verschlossen, sie hat eine gute Freundin in Bea gefunden.

Die Schreibweise ist ziemlich flüssig, leicht verständlich und spannend gestaltet. In diesem Buch gibt es auch viele humorvollen Stellen. Das Altmühlthal kenne ich und kann mir auch ziemlich gut vorstellen, wie dort verschiedene Menschen Fastkuren machen. Also die Umgebung, sowie die Szenen fand ich passend für dieses Buch. Die Umgebung wurde auch öfters sehr romantisch gestaltet. Die Charaktere wurden liebevoll gestaltet und beschrieben, was ich natürlich super gut fand.







Lest das Buch. Es ist spannend und humorvoll. Dort geht es auch um den Zusammenhalt zwischen den Freundinnen und es ist ein sehr gelungener Frauenroman.

















Autor/in:
Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität München. Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990-98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Dort u.a. zuständig für "Tatort", "Polizeiruf", Kino-Coproduktionen und Einzelfilme. Seit 1998 Autorin in Deutschland und in den Niederlanden. Tutorin im Nürnberger Autorenstipendium seit 1997/98.

1 Kommentar:

  1. Tolle Rezi! Schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat.
    Ich hab mich schon öfter an solchen Büchern versucht, werde aber einfach nicht warm damit und trau mich garnicht mehr ran.

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